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„St. Bernhard in seiner Einfachheit entdecken“

NIEDERENSE � „Orte der Einkehr und Hinwendung zu Gott sind alle Kirchen in der Pfarrei St. Lambertus zu Ense, zu der auch die Kirche St. Bernhard Niederense gehört“, heißt es in Pastor Carsten Scheunemanns Grußwort zum neuen Kirchenführer. „Sie ist wie alle Kirchen ein Zeugnis christlichen Glaubens, der sich seit dem 10. Jahrhundert über das ganze Land verbreitete und Stätten des Gebetes für alle Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens schuf. So gilt bereits um 950 der heutige Ortsteil Bremen als Stammpfarrei für 14 an der Haar gelegene Dörfer.“ Am Samstag stellte der Pastor mit Alois Langesberg, Gisbert Söbbeler und Matthias Holbeck das kleine Buch, in dem die Niederenser Kirche ausführlich präsentiert wird, vor. Die Messdiener aus St. Bernhard werden es am kommenden Sonntag beim Patronatsfest für 3,50 Euro verkaufen. St. Bernhard ist die Nachfolgekirche der damaligen Pfarrkirche des ehemaligen Klosters Himmelpforten, die am 17. Mai 1943 in den Fluten der Möhnekatastrophe unterging. Trotz schwieriger Nachkriegszeit begannen Niederenser Katholiken schnell wieder damit, aus geretteten Trümmern des ehemaligen Klosters die heutige Kirche zu errichten. Am 9. April 1949 weihte der damalige Erzbischof von Paderborn, Lorenz Kardinal Jäger, das Gotteshaus. So wurde es der Ort, an dem bis heute die Eucharistie gefeiert wird. „Ich wünsche Ihnen, dass der vorliegende Kirchenführer ein Hilfe sein kann, die Kirche in seiner Einfachheit zu entdecken und so in die Geschichte der ehemaligen Pfarrei St. Bernhard einzutauchen“, so Pastor Scheunemann. � am

Quelle Bild und Text: Soester Anzeiger, Ausgabe vom 14.08.2017