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Bronzeglocken für Gussstahlgeläut?

BREMEN � Im Kirchenvorstand der Pfarrei St. Lambertus Bremen stellt sich mit Blick auf die Kirche St. Bernhard in Niederense „mittelfristig sicher die Frage, ob das Gussstahlgeläut, welches nach dem Krieg von der Kirchengemeinde St. Pankratius in Warstein übernommen wurde, nicht durch Bronzeglocken ersetzt werden sollte, ähnlich wie man es vor zwölf Jahren in Bremen gemacht hat.“ Das zumindest heißt es im „Weihnachtspfarrbrief 2016“. Gleichzeitig weist man darauf hin, dass sich die geplanten energietechnischen Maßnahmen im Lambertushaus Bremen verzögert haben. In den kommenden Wochen wolle man hierzu ein Konzept sowie einen Terminplan erarbeiten und der Öffentlichkeit vorstellen.
Doch nicht nur das: Angekündigt werden zudem „kleinere Verbesserungsmaßnahmen“ an der Waltringer Kapelle und Teil-Sanierungen am Turm der Heilig Geist Kirche in Bilme. Abgeschlossen werden konnten dagegen Schäden an der Uhr sowie am Geläut in St. Bernhard.                                                                                             Wobei man zudem daran erinnert, dass hinter der Kirchengemeinde St. Lambertus Bremen „ein ereignisreiches Jahr“ liege. Große Freude herrsche dabei über die Mittel zum Erhalt und der Sanierung der Anna-Kapelle. Gemeinsam mit dem Förderverein, einem Zuschuss aus Paderborn einer Förderung aus einem Sondertopf des Deutschen Bundestages sowie dem Eigenanteil der Gemeinde könne man jetzt in die weitere Planung eintreten. Mit dem Bauamt des Erzbischöflichen Generalvikariats, dem Denkmalamt Münster, den Verwaltungen der Gemeinde Ense, des Kreises Soest sowie der Bezirksregierung wolle man in den kommenden Wochen die Bauphase konzipieren und einen Terminplan festzurren. „An einem noch festzulegenden Termin werden wir dann eine Informations-Veranstaltung für alle Interessierten anbieten“, heißt es weiter. � det

Quelle Bild und Text: Soester Anzeger, Ausgabe vom 22.12.2016