Infobox "CORONA"

Rahmenverordnung des Erzbistums für Gottesdienste, Pfarrbüro und Pfarrheime (Stand: 16.12.2020 / 08.01.2021)

Am heutigen Tag hat das Land Nordrhein-Westfalen die Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) mit Wirkung vom 16. Dezember 2020 fortgeschrieben. Nach diesen Maßgaben und aufgrund entsprechender Vereinbarungen des Katholischen Büros Düsseldorf mit der Staatskanzlei ergeben sich für das Erzbistum Paderborn ab dem 16. Dezember 2020, verlängert am 08.01.2021, folgende Vorgaben:

 

  1. Gottesdienste können weiterhin unter Beachtung der derzeit geltenden Hygieneund Abstandsregelung einschließlich der nachfolgend genannten Bedingungen stattfinden.

 

  1. Weiterhin besteht die durchgängige Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske im Gottesdienst in geschlossenen Räumen (ausgenommen die liturgischen Dienste im Altarraum), bei Gottesdiensten im Freien besteht die Maskenpflicht ab einer Teilnehmerzahl von mehr als 25 Personen.

 

  1. Es gilt die bisherige Abstandsregel von 1,5 Metern Mindestabstand, ausgenommen Personen desselben Hausstandes. Die Abstandsregelungen können nicht durch die sogenannte besondere Rückverfolgbarkeit (Sitzplan) ersetzt werden.

 

  1. Die absolute Teilnehmerobergrenze für Gottesdienste unter Wahrung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln beträgt weiterhin 250 Personen in geschlossenen Räumen und 500 Personen im Freien.

 

  1. Die Kontaktdaten der Teilnehmenden bei Gottesdiensten in geschlossenen Räumen sind zu erfassen (einfache Rückverfolgbarkeit). Bei Gottesdiensten im Freien bedarf es keiner Erfassung der Kontaktdaten, es ist jedoch für eine Abgrenzbarkeit und für geregelte Zu- und Abgänge zum abgegrenzten Bereich Sorge zu tragen.

 

  1. Beerdigungen (gemeint sind Beisetzungsfeiern am Grab) bleiben unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln ohne Obergrenze zulässig. Zwischen nahen Angehörigen darf der Mindestabstand unterschritten werden. Beim Unterschreiten des Mindestabstandes für nahe Angehörige sind für diese die Kontaktdaten zu erfassen (einfache Rückverfolgbarkeit).

 

  1. Für Gottesdienste, bei denen Teilnehmerzahlen zu erwarten sind, die zu einer Auslastung der coronagemäßen räumlichen Kapazität führen können, ist die Durchführung eines vorgängigen Anmeldeverfahrens verpflichtend. Das dürfte insbesondere für die Weihnachtsgottesdienste anzunehmen sein.

 

  1. Der Gemeindegesang im Gottesdienst ist untersagt. Das gilt sowohl für Gottesdienste in geschlossenen Räumen wie auch im Freien.

 

  1. Chorgesang und Instrumentalmusik sind im Gottesdienst weiter möglich. Hierbei gilt für die Sängerinnen und Sänger sowie für Blasinstrumente eine Abstandsregel von 2 Metern untereinander. Zwischen Darstellenden und Publikum muss ein Mindestabstand von 4 Metern gesichert werden.

 

  1. Zur Vorbereitung auf die Mitgestaltung der Liturgie dürfen Chöre und Scholen unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln auch weiterhin proben, da diese Proben als Annex zur Liturgie gesehen werden.

 

  1. Für alle Gottesdienste besteht eine Informationspflicht an die örtlichen Behörden, d. h. der örtlichen Behörde (im Regelfall das Ordnungsamt) ist mitzuteilen, wann und wo Gottesdienste gefeiert werden. Dabei sollte ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass diese Gottesdienste unter Beachtung der Vorgaben der Corona-Schutzverordnung und der mit der Staatskanzlei in Düsseldorf abgesprochenen kircheninternen Regeln gefeiert werden. Im Bedarfsfall kann der Behörde zusätzlich auch dieses Schreiben vorgelegt werden.

 

  1. Das Kindermissionswerk schreibt auf seiner Homepage, dass angesichts der aktuellen Lage Ideen für ein kontaktloses Sternsingen gesammelt werden. Die Sternsinger werden daher im nächsten Jahr nicht von Haus zu Haus gehen. Die mit Schreiben vom 02. Dezember 2020 mitgeteilten Hygieneregeln für das Dreikönigssingen in Nordrhein-Westfalen 20/21 haben insoweit keine Geltung mehr. Sobald uns detailliertere Informationen seitens des Kindermissionswerkes vorliegen, werden wir darüber informieren.

 

  1. Krippenspiele im Gottesdienst sind unter Einhaltung der Hygieneregelungen möglich. Das beinhaltet auch das vorgängige Einüben eines solchen Krippenspiels.

 

  1. Die Pfarrbüros sind, abgesehen von dringenden Notfällen, für den Publikumsverkehr zu schließen. Gleichzeitig ist die Erreichbarkeit des Pfarrbüros sicherzustellen. Pfarrheime können unter Beachtung der geltenden Hygieneregeln und der CoronaSchutzverordnung genutzt werden.