Friedhof in Ense-Bremen

Bestattungsarten und die verschiedenen Grabformen

  • Erdbestattung

Bei der traditionellsten Bestattungsform - der Erdbestattung - wird der Sarg nach der Trauerfeier auf dem Friedhof in einem Grab beerdigt. Hierbei bedarf es keiner besonderen Willenserklärung des Verstorbenen.

1.Wahlgrabstätte für Erdbestattungen

Bei einem Wahlgrab können Lage und Größe (Stellen) selbst bestimmt werden. Je nach Art können mehrere Beisetzungen auf einer Grabstelle vorgenommen werden. Grabmal und Grabpflege fallen so nur einmal an. Nach einer erfolgten Erdbestattung auf einer Wahlgrabstätte, können im weiteren Verlauf auch Urnenbeisetzungen auf dieses Grabstätte erfolgen.

Ist bereits ein Grab vorhanden, wird die Verwendbarkeit geprüft und die Zustimmung des Nutzungsberechtigten eingeholt.

Der Erwerb des Nutzungsrechtes an einer oder mehreren Wahlgrabstätten ist auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt, kann aber verlängert werden.

2. Erdgrabstätten ohne Gestaltungsmöglichkeit

Hierbei handelt es sich um ein Rasengrab mit Steinplatte und Gravur.

  • Einäscherung

Der Verstorbene wird bei der Einäscherung in der Regel nach der Abschiednahme zum Krematorium überführt. Für die Einäscherung wird ein Holzsarg genau wie bei der Erdbestattung benötigt und ist auch gesetzlich vorgeschrieben.

In jedem Fall ist eine besondere Vereinbarung des Verstorbenen erforderlich. Entweder hat der Verstorbene eine handschriftliche Willensbekundung hinterlassen oder die Angehörigen geben eine sinngemäße Erklärung ab.

Eine Beisetzung der Urne kann bereits nach zwei Tagen erfolgen. In Nordrhein-Westfalen muss nach spätestens sechs Wochen beigesetzt werden.

1. Wahlgrabstätte für Urnenbeisetzungen

Urnenwahlgrabstätten können für die Beisetzung von bis zu vier Urnen genutzt werden. Jenachdem wieviele Stellen bei Ersterwerb gewählt werden (2´stellig oder 4´stellig).
Die Nutzungszeit beträgt 20 Jahre. Verlängerungen zu einem späteren Zeitpunkt sind möglich, so dass die Grabstätte auch als Familiengrabstätte genutzt werden kann.
Die gärtnerische Pflege der Grabstätte durch Angehörige ist ebenso möglich wie die Beauftragung einer Friedhofsgärtnerei mit der Grabpflege. Auf der Grabstätte kann ein stehendes oder ein liegendes Grabmal aufgestellt werden. 

2. Urnenreihengrabstätte (ohne Gestaltungsmöglichkeit)

Ein Urnenreihengrab wird von der Friedhofsverwaltung zugeteilt, eine individuelle Auswahl ist dabei nicht möglich. Die Grabstätte wir für 20 Jahre inkl. Grabplatte mit Gravur und 20-jähriger Pflege erworben. Ein Reihengrab kann nicht verlängert werden. Es ist auch keine weitere Beisetzung auf dieser Grabstätte möglich.